How-to

Wie fange ich mit Videomarketing an?

Die ehrliche Antwort: nicht mit Technik. Nicht mit einem Studio. Nicht mit dem perfekten Plan. Sondern mit einem Thema, einem Video und einer Veröffentlichung. Diese Seite zeigt dir den klaren Pfad in 6 Schritten – plus, was du dafür wirklich brauchst.

Die 6 Schritte in den ersten 28 Tagen

  1. Schritt 1

    Ein Thema festlegen, nicht zehn

    Wähle die eine Frage, die du in den nächsten Wochen klar besetzen willst. Lieber konkret und eng, statt breit und beliebig.

  2. Schritt 2

    Erstes Video aufnehmen – mit dem, was du hast

    Smartphone, Tageslicht, ruhiger Raum. Aufnahme von 3–5 Minuten. Keine Optimierung vor dem ersten Take.

  3. Schritt 3

    Veröffentlichen, bevor es perfekt ist

    YouTube oder LinkedIn reicht. Wichtig ist das Veröffentlichen, nicht das Polieren.

  4. Schritt 4

    Verwerten statt vergessen

    Aus jedem Video entstehen mindestens 1 Post, 1 Short und 1 Newsletter-Stück.

  5. Schritt 5

    Durchhalten – mindestens 8 Videos am Stück

    Die ersten 3 sind Übung. Ab Video 5–8 erkennst du, was wirklich resoniert.

  6. Schritt 6

    Auswerten und nachschärfen

    Welche Themen ziehen? Welche Hooks halten? Welche Formate sparen dir Zeit? Daraus wird dein eigener Rhythmus.

Welche Technik brauchst du wirklich?

Für die ersten Wochen reicht das, was du wahrscheinlich schon hast, plus ein gutes Mikrofon. Konkret:

  • Aktuelles Smartphone (iPhone oder Android)
  • Ansteckmikrofon (z. B. Rode Wireless Go, DJI Mic 2)
  • Tageslicht oder ein einfaches Softbox-Licht
  • Ein ruhiger Raum ohne Hall
  • CapCut oder iMovie für den Schnitt

Eine ausführlichere Liste findest du unter Ressourcen & Tools.

Wie oft solltest du veröffentlichen?

1× pro Woche ist der Sweet Spot. Häufig genug, um Lerneffekt zu haben. Selten genug, um durchzuhalten. Wer es schafft, das 12 Wochen am Stück zu tun, hat in den meisten Fällen ein sichtbares Profil aufgebaut.

Wie findest du Themen?

Drei Quellen reichen für die ersten 30+ Videos:

  1. Echte Kundenfragen. Was wirst du im Erstgespräch am häufigsten gefragt? Jede dieser Fragen ist ein Video.
  2. Dein vorhandenes Material. Jede Folie, jedes PDF, jede Kurseinheit ist ein potentielles Video.
  3. KI als Sparringspartner. ChatGPT oder Claude geben dir aus 5 Stichpunkten 20 Themenrichtungen, die du schärfen kannst.

Wie nutzt du KI sinnvoll?

Drei Anwendungen lohnen sich sofort:

  • Skript-Struktur: Hier ist mein Thema, gib mir 5 mögliche Hooks und einen 5-Punkte-Aufbau.
  • Untertitel + Transkript: CapCut, Riverside oder Descript erledigen das automatisch.
  • Wiederverwertung: Aus einem Transkript entstehen mit ChatGPT 3 LinkedIn-Posts, 1 Newsletter-Stück und 5 Short-Hooks.

Mehr Details auf der Seite KI im Videomarketing.

Häufige Fragen

  • Welche Technik brauche ich für den Start?

    Ein aktuelles Smartphone, ein Ansteckmikrofon (Rode Wireless Go, DJI Mic oder vergleichbar) und Tageslicht. Mehr ist für die ersten 8–10 Videos nicht nötig.

  • Welche Videos sollte ich zuerst machen?

    Videos, die eine konkrete Frage deiner Zielgruppe beantworten. Wie macht man X? und Welche Fehler sollte man bei Y vermeiden? sind ideale Einstiegsformate – sie sind suchstark und du lernst dabei deine eigene Sprache.

  • Wie oft muss ich veröffentlichen?

    1× pro Woche ist realistisch und ausreichend. Wer monatlich nur 1 Video schafft, kommt nicht in den Lerneffekt. Wer täglich postet, brennt in der Regel nach 3 Wochen aus.

  • Wie finde ich Themen?

    Aus echten Kundenfragen, aus deinem bestehenden Material (Kursvideos, Folien, PDFs) und aus drei Quellen: YouTube-Autocomplete, AnswerThePublic und ChatGPT als Themen-Brainstorming-Partner.

  • Wie nutze ich KI als Anfänger?

    Drei Anwendungen lohnen sich sofort: Skript-Struktur mit ChatGPT oder Claude, Untertitel mit CapCut oder Riverside und Wiederverwertung in Social-Posts. Mehr ist anfangs nicht nötig.

  • Vor der Kamera fühle ich mich unwohl. Was hilft?

    Nicht zum Performer zwingen. Stattdessen: stark vorbereitete Stichpunkte, Aufnahme im Sitzen, Blick auf einen Punkt direkt neben der Kamera, mehrere kurze Takes statt einem langen. Nach Video 5–8 wird es spürbar leichter.

Den Einstieg gemeinsam machen – in 28 Tagen

Im kostenlosen Live Workshop zeigt dir Frank Alm den konkreten Weg mit deinem vorhandenen Material.